Mein Garten.


In meinem Garten wachsen inzwischen Daneben baue ich Gemüse und Kartoffeln an und ernte die Früchte von Beerensträuchern und Obstbäumen.
Manchmal zeigt er mir, dass er auch ohne mein Zutun wächst und wuchert. Um die Vielfalt zu erhalten bedarf es meiner Pflege. In diesem Jahr konnte ich auch einige Heilpflanzen neu anschaffen, so dass es jetzt schon fast ein Botanischer Garten mit 167 Heilpflanzen ist. Durch die Vielfalt sind viele neue Tiere, Insekten und Vögel in mein kleines Paradies eingezogen. Im Januar habe ich das erste Mal ein Wacholderdrosselpärchen gesehen, im Frühling zogen Mönchsgrasmücken in meinen Garten und erfreuten mich mit ihrem Gesang und das Rotkehlchen war immer in meiner Nähe. Im Sommer hatte ich hunderte von Tagpfauenaugenraupen auf den Brennnesseln, die jetzt schon überall die Blumen bestäuben. Einen großen Ligusterschwärmer stöberte ich aus seinem Nachtquartier, der nur dort gedeiht wo ungeschnittene Ligusterhecken wachsen. Am Dill laben sich gerade die Raupen des selten gewordenen Schwalbenschwanz die meistens als Schädling bekämpft werden. Am Teich tummeln sich Frösche, Kröten, Molche und jetzt auch noch der sehr seltene Springfrosch. Immer öfter musste ich in diesem Jahr schon den großen Naturführer zu Hilfe nehmen, um zu schauen wer ist denn da in meine Idylle eingezogen. Als dann im Frühsommer auch noch eine Waschbärenfamilie auftauchte, war ich am Anfang doch etwas skeptisch. Aber auch Waschbären gehören inzwischen zu den eingebürgerten Tieren und man kann sich auf der Berliner Senatsseite für Umweltschutz gut über sie informieren. Von meinen Nachbarn bekämpft, wie auch sonst jedes „Unkraut“ was nicht wie eine Konifere oder englischer Rasen aussieht, hat einer der kleinen Waschbären überlebt, ist zuerst in eine Baumhöhle und dann in den Schuppen gezogen. Ich lass ihn gewähren und werde nur dafür sorgen, dass er nicht unter die Dachziegel schlüpft. Jeder/e ist willkommen und mit Respekt zu behandeln. Man muss sich etwas Zeit nehmen und Ruhe um die vielen Tiere und Pflanzen zu entdecken und zu beobachten. Ich habe keine Schilder an den Pflanzen, da ich versuche ihnen einen natürlichen Lebensraum zu geben. Wer genaue Informationen haben will, bekommt die Heilkräuterliste in die Hand und muss mich fragen!
Nun ein paar Bilder aus meinem Paradies:

zum Wassergarten zum Gartenseminar zur Heilkräuterliste
Über diese Brücke mußt du gehen

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Der Weg führt durch den ganzen Garten:

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Die Treppe zum Vorgarten führt auch über einen Wassergraben:



Blick in den Garten

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Kapuzinerkresse, Mais und Japanisches Springkraut

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Kräuterbeet im Sommer

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Die Schuppentür wird zum Rosenbild

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Die Tinkturen, Kräuterliköre und Schnäpse stehen im Sommer auf den Baumstämmen und warten auf jeden Sonnenstrahl. Wenn die Zeit gekommen ist, werden sie abgefüllt,
damit sie im Winter ihre wohltuende Wirkung in meiner warmen Küche nach einem guten Essen verbreiten können.

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Und so sieht die Abfüllaktion aus:.

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Das Kosten und Abfüllen ist ein Genuß:

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Apfelernte:....

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Herbstzauber, der Kürbis im Holunderbusch

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Die Baumstämme im Winter

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Der Winter 2006 bringt uns viel Schnee

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Abendstimmung im März 2006

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Im Winter bullert der neue Ofen und strahlt gemütliche Wärme. Das Holz wird im Sommer gehackt.

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Im Dezember 2010 gibt es soviel Schnee wie noch nie

Das Rotkehlchen ist auch im Winter ein treuer Freund

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